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Unsere Schritt-Für-Schritt Anleitung: Heck Fenster einbauen

Ein Loch in die Karossiere bohren - ein Fenster einbauen - schreckt sicher viele von euch ab. Doch so schwer ist es nicht! Mit diesem Beitrag möchte ich euch die Angst vor dem Fenstereinbau nehmen und eine Schritt-für-Schritt Anleitung mit an die Hand geben.


1. Vorbreitungen

Die Vorbereitung für den Fenstereinbau ist essentiell und ist das Grundgerüst für den späteren reibungslosen Ablauf. Als allererstes solltet ihr euch Gedanken über die Position der Fenster machen. An welcher Stelle wollt ihr sie gerne haben? Wir haben uns für zwei Heck Fenster und ein seitliches Fenster gegenüber der Schiebetür entschieden. Anschließend solltet ihr euch erkundigen, welche Größen der Fenster für euer Fahrzeug zulässig sind.


Beim Kauf der Fenster solltet ihr darauf achten, dass diese ein CE Prüfzeichen besitzen, damit ihr später keine Probleme beim TÜV bekommt. Neben dem Fenster solltet ihr weitere Utensilien für den Fenstereinbau bereit halten:


  • Fenster bei uns: Carbest Ausstellfenster mit Acrylverglasung RW Compact (Breite 500mm / Höhe 450mm)

  • Latten für den Holzrahmen, bei uns: 28mm x 48mm – Empfehlung jedoch 26mm x 45mm

  • Kleber: Würth Klebt und Dichtet Power

  • Metallfeile

  • Metall-Schutz-Lack

  • Stichsäge

  • Akkuschrauber

  • Pappe für Schablone

  • Klebeband

  • Materialien um den Holzrahmen zu erstellen, wie Stift, Schrauben, Säge


2. Schablone basteln

Nachdem ihr alle Utensilien besorgt habt, geht es zum nächsten Schritt und zwar eine Schablone zu basteln. Dabei gibt es die Möglichkeit eine Schablone zum ankleben bei einem Grafiker erstellen zu lassen oder eine eigene mit Hilfe eines Kartons zu basteln.


Die einfachere Methode wird auf jeden Fall die selbstklebende Schablone sein! Aber ihr bekommt es sicher auch mit einer eigenständigen hin, es bedarf nur mehr Zeit und Genauigkeit um die Rundungen der Fenster optimal abzubilden.


Nachdem die Schablone hergestellt wurde, geht es daran den passenden Ausschnitt am Auto zu finden. Leider gibt es keine gerade Kanten, deshalb ist es hilfreich ein zweites Paar Augen zu haben, um die optimale Stelle auszuwählen. Achtet darauf, dass ihr nicht nur außen, sondern auch innen die richtige Position wählt. Da später ein Holzrahmen um das Fenster innen kommt und dafür ebenfalls Platz benötigt wird.



3. Ausschnitt ausschneiden

Habt ihr die geeignete Stelle gefunden und markiert? Wenn ja, kann es jetzt zum spannenden Teil übergehen und zwar den Ausschnitt mit Hilfe einer Stichsäge zu entfernen. Wenn ihr bei der Hälfte seit, klebt am besten die lose Seite mit Klebeband an das Fahrzeug um Schwingungen zu reduzieren.



Nach dem ausschneiden, testet ihr am besten, ob der Ausschnitt optimal für euer Fenster ist. Das Fenster sollte ohne großes verkanten in den Bereich passen.


Wichtig: Anschließend das Fahrzeug innen und außen gut säubern, um Flugrost vorzubeugen. Ihr möchtet ja nicht, dass beim nächsten Regen auf einmal überall ganz viele kleine rotbraune Punkte auf eurem Fahrzeug zu finden sind.


4. Grundierung auftragen

Um Rost vorzubeugen, solltet Ihr zuerst die Ausschnittstelle abschleifen und anschließend mit einer Grundierung behandeln. Während die Grundierung trocknet, könnt ihr euch an den Holzrahmen begeben.


5. Holzrahmen basteln

Den Holzrahmen benötigt ihr um das Fenster zu stabilisieren und das es an der Karosserie sitzt. Das Fahrzeug besitzt lediglich eine Wanddicke von circa 2 mm und die Fenster sind für dickere Oberflächen gebaut, deshalb der Holzrahmen.



6. Fenster einbauen

Wenn die Grundierung getrocknet ist und der Holzrahmen fertig gebaut ist, kann das Fenster eingebaut werden. Als allererstes setzt man das Fenster ohne Kleber ein und verklebt den Holzrahmen mit dem Fahrzeug. Anschließend lasst ihr den Kleber trocknen, damit der Holzrahmen festverklebt ist.



Wenn dieses der Fall ist, wird das Fenster wieder herausgeschraubt und mit Kleber/ Dichtmasse umrandet. Dann ist Vorsicht gefragt, langsam das Fenster wieder einbauen, fest drücken und die Schrauben erneut anziehen.


Beim Anziehen kann Dichtmasse herausquellen. Diese bitte nicht anrühren, sondern trocknen lassen. Nach dem Trocknen können die überstehenden Klebereste einfach entfernt werden.



7. Fertiges Fenster bestaunen

FERTIG! Das Fenster ist eingebaut und ihr könnt es bestaunen.


Na? Was sagt ihr? So wild klingt das ganze doch gar nicht! Ich bin mir sicher, ihr schafft das. In diesem Video könnt Ihr nochmal alle Schritte detailiert nachverfolgen. Viel Spaß!




Bis dahin #seeyoulateralligator

xoxo naddinontour

#ciaokakao